ReinholdKronehit Bad Ischl 107,9MHz

Am 7.Juni 2010 erfolgte die Inbetriebnahme von Kronehit 107,9MHz für den Versorgungsbereich Bad Ischl und Umgebung am ORS-Standort Lauffen. Statt der nicht mehr verwendeten Fernsehantennen (die Anlage ist seit 17.11.2009 außer Betrieb) wurde dazu eine neue UKW-Sendeantenne (340° und 200°) und ein SAT-Spiegel zur Programmzubringung installiert.

Kronehit 107,9 MHz horizontal 300W ERP

SA Lauffen UKW-SA Kronehit
die Anlage Lauffen nach dem Umbau für Kronehit
TP am 16. Jun, 15:35

Warum hat man den Kronehit-Sender nicht auf die Katrin gegeben - so wie die anderen Ischler UKW Programme? Hier wär die Reichweite doch um einiges besser als bei einem Talsender, grad im Hinblick darauf dass Wolfgangssee, Fuschlsee usw. von KH nicht versorgt wurden...?

Teilweise übertreibt KH mit Umsetzern, welche ohne erkennbaren Nutzennur etablierte Programme zerstören (zB Perg 101,0 - beißt sich mit Bayern 4), anderseits werden eigentlich störfreie und gute Frequenzen nicht wirklich ausgenutzt - siehe oben.
Reinhold antwortete am 18. Jun, 17:28

Kronehit Standort Katrin

Selbstverständlich ist die Katrin im Hinblick auf die technische Reichweite der möglicherweise geeignetere Standort, jedoch ist dieser so exponiert, dass es schwierig bis unmöglich ist, dort noch koordinierbare Frequenzen zu finden. Der ORS-Standort Lauffen liegt deutlich tiefer und vereinfacht daher das Prozedere der internationalen Koordinierung.

Weitere Details, insbesondere über die Versorgungsabsichten von Kronehit Radio, sind bitte direkt dort zu erfragen.
Radiohörer aus Wien am 18. Jun, 18:50

Kronehit Bad Ischl

Ein weiteres großes Problem ist bestimmt die 10,7 MHz-Oszillator-ZF: denn Ö1 wird vom Sender Katrin auf 97,2 abgestrahlt (107,9 - 97,2 = genau 10,7). Wenn man schon den Sender Lauffen benützt: wäre die Frequenz 107,8 MHz nicht besser, damit das obganannte Problem nicht so dramatisch ist?
Reinhold antwortete am 20. Jun, 21:38

Die Frequenzen mischen sich in den Empfängern nur dann, wenn beide
Frequenzen erstens mit sehr hohen und zweitens mit annähernd gleich hohen Feldstärken am Empfänger ankommen. In Bad Ischl sind diese Voraussetzungen zwischen der Katrin und Lauffen nicht zwangsläufig gegegeben. Selbst wenn, muss das noch lange kein Problem bedeuten. Versuche mit sehr vielen verschiedenen Empfängern haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit von Störungen wirklich minimal ist, selbst wenn man ideale (negative) Voraussetzungen schafft.
Lediglich bei Großleistungssendern mit mehreren Programmen am gleichen Standort wird bei der Frequenzkoordinierung auf die ZF-Situation Rücksicht genommen.