Die Abschaltung der Mittelwellensender war ja schlimm genug, jetzt sollen beide Masten gesprengt werden, wie ich vor 2 Wochen erfuhr. Ich versuche nun, das zu verhindern und sie zum Weiterbetrieb zu mieten: http://fsmat.at/~calm/bisamberg/
Der DAB-Sender steht noch dort, wenns klappt wuerd ich den ev. auch gleich mieten und reaktivieren...
Bitte um Eure Meinung dazu.
lG
Christian
Wolfgang antwortete am 9. Feb, 16:56
Ich bin eher nur für DAB-Sender reaktivieren! Wird wirklich höchste Zeit!
Peter antwortete am 10. Feb, 12:54
Ich habe dem Pressemitarbeiter der ORS eine Protestnote geschickt aber der hat mir nicht einmal geantwortet.
Das Problem ist ganz oben zu suchen beim Stiftungsrat. Die sind Laien in Sachen Rundfunk. Es weden Mio. ausgegeben um zwischen 19:30 und 20:00 ORF2 Seher zu ORF1 Sehern zu machen - eine Neukundenakquise ist ja kaum möglich, ausser unter den Schwarzsehern :)
Mit den paar Mio. könnte der Betrieb der gesamten Auslandsdienste für Jahre gesichert werden.
Anselm antwortete am 11. Feb, 14:15
@ Christian
Einen Programmveranstalter zu finden der bereit ist in die Anlage zu investieren ist sicher nicht leicht. Die Masten haben doch schon einige Jahre auf dem Buckel, das kostet sicher eine Menge die instandzusetzen das ein Statiker seinen Segen gibt.
Hoffentlich bleibt die Anlage erhalten und ich kann bald wieder was auf der Mittelwelle hören!
Spenden würde ich auf jeden Fall.
PS.:Auf UKW ist alles dicht belegt und hier gäbs 3 tolle Möglichkeiten (585,1026 und 1476) Programme zu übertragen eventuell auch in DRM.
Was kostet eigentlich die Instandhaltung des MW-Sendemastes in Dobl bei Graz. Und wer finanziert diesen ?
LG
Franz aus Wien
Anselm antwortete am 12. Feb, 21:57
Der Sender in Dobl wird von Amateurfunkern ehrenamtlich betreut. Das Areal gehört der Gemeinde Dobl, die es vom ORF erworben hat. Vor einiger Zeit sind die Pardunen erneuert worden und die Trennisolatoren entfernt worden. Am Mast sind Antennen für Mobilfunk befestigt, die Miete wird zum Erhalt des ehemaligen Senders verwendet des weiteren auch über Spenden. Anlage ist unter Denkmalschutz weil es die einzige original erhaltene Sendeanlage ist. www.sender-dobl.at
PW antwortete am 16. Feb, 17:04
@ Anselm
Die Masten am Bisamberg sind beide so ausgelegt, dass sie auf 585 und 1476 schwingen. 1026 würde u.U. eine Anpassung erfordern.
Seit 31.12.1994 werden 585 Wien und 1026 Dornbirn nicht genutzt und wurden per RTR Entscheid vom 03.09.2002 dem ORF bereits entzogen.
Mal ehrlich: Wirklich brauchen tut man den Nordmast nicht, auf Grund der flachen Charakteristik ist er als Hochleistungs-Ortssender (max. 1,2 MW) für den Tagbetrieb gedacht.
Ich persönlich würde mir als Kompromiss dem Abbau des Nordmastes zustimmen und die Erhaltung des Südmastes wünschen, so wie es im Vorjahr ursprünglich geplant war - evtl. Erhalt durch Verein so wie in Dobl mit Unterstützung von Gemeinden, Spenden und Sponsoren.
Dann bliebe immer noch die Option auf 585 und/oder 1476 für Fernempfang ab Eintritt der Dämmerung.
Für DAB hat die Mastsprengung eigentlich keine Auswirkung, die Antennen befinden sich auf dem Sendehaus. Die Frage hier ist, wie die Zuspielung funktioniert hat - die Standleitung ist sicher nicht billig und Ballempfang FM 92,0 mit 15 kHz analog Stereo vom Kahlenberg macht nicht wirklich Sinn als Zuspieler für DAB, oder?
Anselm antwortete am 18. Feb, 22:38
Das wär schön wenn der Südmast erhalten bliebe...
Gibt es eigendlich eine Möglichkeit auf dem ORS gelände die Mastanlage noch vor der Sprengung zu fotografieren? Wo müsste man da fragen ?
Man sollte zumindest den kleineren Südmast der nahe dem Sendergebäude liegt stehen lassen.
Ein Sendegebäude ohne Sendermast ist uninteressant und wird den Sender Bisamberg schnell in Vergessenheit bringen was dadurch einen baldigen Abbruch zumindest eine Umfunktion (Denkmalschutz) des (Sende)Gebäudes bedeutet.
LG
Franz aus Wien
Mastsprengung - Rettungsversuch
Der DAB-Sender steht noch dort, wenns klappt wuerd ich den ev. auch gleich mieten und reaktivieren...
Bitte um Eure Meinung dazu.
lG
Christian
Das Problem ist ganz oben zu suchen beim Stiftungsrat. Die sind Laien in Sachen Rundfunk. Es weden Mio. ausgegeben um zwischen 19:30 und 20:00 ORF2 Seher zu ORF1 Sehern zu machen - eine Neukundenakquise ist ja kaum möglich, ausser unter den Schwarzsehern :)
Mit den paar Mio. könnte der Betrieb der gesamten Auslandsdienste für Jahre gesichert werden.
Einen Programmveranstalter zu finden der bereit ist in die Anlage zu investieren ist sicher nicht leicht. Die Masten haben doch schon einige Jahre auf dem Buckel, das kostet sicher eine Menge die instandzusetzen das ein Statiker seinen Segen gibt.
Hoffentlich bleibt die Anlage erhalten und ich kann bald wieder was auf der Mittelwelle hören!
Spenden würde ich auf jeden Fall.
PS.:Auf UKW ist alles dicht belegt und hier gäbs 3 tolle Möglichkeiten (585,1026 und 1476) Programme zu übertragen eventuell auch in DRM.
MW-Sender Dobl bei Graz Mast steht auch noch !
LG
Franz aus Wien
@ Anselm
Seit 31.12.1994 werden 585 Wien und 1026 Dornbirn nicht genutzt und wurden per RTR Entscheid vom 03.09.2002 dem ORF bereits entzogen.
Mal ehrlich: Wirklich brauchen tut man den Nordmast nicht, auf Grund der flachen Charakteristik ist er als Hochleistungs-Ortssender (max. 1,2 MW) für den Tagbetrieb gedacht.
Ich persönlich würde mir als Kompromiss dem Abbau des Nordmastes zustimmen und die Erhaltung des Südmastes wünschen, so wie es im Vorjahr ursprünglich geplant war - evtl. Erhalt durch Verein so wie in Dobl mit Unterstützung von Gemeinden, Spenden und Sponsoren.
Dann bliebe immer noch die Option auf 585 und/oder 1476 für Fernempfang ab Eintritt der Dämmerung.
Für DAB hat die Mastsprengung eigentlich keine Auswirkung, die Antennen befinden sich auf dem Sendehaus. Die Frage hier ist, wie die Zuspielung funktioniert hat - die Standleitung ist sicher nicht billig und Ballempfang FM 92,0 mit 15 kHz analog Stereo vom Kahlenberg macht nicht wirklich Sinn als Zuspieler für DAB, oder?
Gibt es eigendlich eine Möglichkeit auf dem ORS gelände die Mastanlage noch vor der Sprengung zu fotografieren? Wo müsste man da fragen ?
Sendegebäude ohne Sendermast ist uninteressant !
Ein Sendegebäude ohne Sendermast ist uninteressant und wird den Sender Bisamberg schnell in Vergessenheit bringen was dadurch einen baldigen Abbruch zumindest eine Umfunktion (Denkmalschutz) des (Sende)Gebäudes bedeutet.
LG
Franz aus Wien